Gegenstand des Seminars ist die Konstellation von „Aussage gegen Aussage“ in Sexualstrafverfahren, also die häufigste prozessuale Situation in streitig geführten Strafverfahren wegen Vergewaltigung, sexueller Missbrauch oder anderer sexualstrafrechtliche Delikte.
Nach einer Definition der Grundbegriffe werden besondere Problemfelder dieser besonderen Verfahrenskonstellation beleuchtet. Angefangen mit den Anforderungen an die allgemeine Beweiswürdigung, über die besonderen Voraussetzungen bei der Bewertung kindlicher oder erwachsener Geschädigter bis zu Ratschlägen zum Vorgehen bei der Befragung vor Gericht geht das Seminar auf die regelmäßig vorkommenden Verfahrenssituationen ein.
Ferner werden die wichtigsten, aktuellen Entscheidungen zu diesem Deliktsbereich dargestellt und auf aussagepsychologische Voraussetzungen der Würdigung von Zeugenaussagen in Sexualstrafverfahren eingegangen.
Rabatte vorhanden