Der E-Scooter hat sich inzwischen nicht nur in urbanen Räumen, sondern auch im ländlichen Bereich als alltägliches Fortbewegungsmittel etabliert. Mit seiner zunehmenden Verbreitung gehen jedoch erhebliche rechtliche Problemstellungen einher, die die anwaltliche Praxis in unterschiedlichen Rechtsgebieten betreffen.
m Verkehrsordnungswidrigkeiten- und Strafrecht stellt sich insbesondere die Frage nach fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen, wohingehen im Zivilrecht Haftungs- und Durchsetzungsproblematiken überwiegen. Hinzu kommt eine uneinheitliche und teils widersprüchliche Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte und Verwaltungsgerichtshöfe der Länder zur Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Anordnung einer MPU auf eine tragfähige gesetzliche Grundlage gestützt werden kann.
Die Fortbildungsveranstaltung vermittelt einen strukturierenden Überblick über die aktuelle Rechtslage und die divergierende Rechtsprechung und zeigt praxisrelevante Lösungsansätze für die anwaltliche Beratung und Vertretung auf.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf gebührenrechtlichen Fragestellungen. Anhand ausgewählter Entscheidungen wird aufgezeigt, in welchen Konstellationen Gebührenpositionen abrechenbar sind. Dies gilt sowohl für den straf- und ordnungswidrigkeitenrechtlichen als auch für den zivilrechtlichen Bereich.
Rabatte vorhanden