Baustein: Begleitete Umgänge - Regelungssystematik, Verfahrenstaktik und praktische Empfehlungen
Die Veranstaltung behandelt die in familiengerichtlichen Verfahren schwerpunktmäßig auftretenden Umgangsverfahren. Das Seminar soll zu einer möglichst effizienten Bearbeitung dieser Angelegenheiten beitragen und Fehlerquellen aufzeigen.
Der Schwerpunkt wird nach einigen grundsätzlichen Ausführungen zu Strukturmerkmalen der Umgangsverfahren auf die besondere Schnittstellenthematik der begleiteten Umgänge gelegt.
Unter Veranschaulichung der materiell-rechtlichen Grundlagen und der hierzu in jüngerer Zeit ergangenen obergerichtlichen und höchstrichterlichen Beschlüsse werden die typischen Fallkonstellationen untersucht und Gestaltungsmöglichkeiten in der behördlichen Praxis sowie im gerichtlichen Verfahren thematisiert. Hierbei werden insbesondere die Vorzüge und Nachteile von (außer-)gerichtlichen Umgangsregelungen sowie die Besonderheiten bei der Einrichtung von begleiteten Umgängen, einschließlich der hier eine kritische Bedeutung einnehmenden jugendhilferechtlichen Bezüge, dargestellt.
Begleitet wird die Auseinandersetzung von einer Darstellung des Ablaufs von Kindschaftsverfahren aus Sicht des Familiengerichts und der Darstellung einer effektiven Einflussnahme der Beteiligten (Anwaltschaft Verfahrensbeistand, Jugendamt) auf den Verfahrensausgang. Dabei sind die Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, Fallgestaltungen und Problemaspekte aus der eigenen beruflichen Tätigkeit miteinzubringen.
Baustein: Sorgerechtsvollmachten - Verfahrenstaktische Überlegungen und Empfehlungen für die gelingende Gestaltung
Die Veranstaltung behandelt die im Familiengericht Sorgerechtsverfahren. Es soll zu einer möglichst effizienten Bearbeitung dieser Angelegenheiten beitragen und Fehlerquellen aufzeigen.
Der inhaltliche Schwerpunkt wird auf die ganz überwiegend vorliegenden Ausgangssituationen in Sorgerechtsangelegenheiten (Elternkonflikte i.S.d. § 1671 BGB sowie § 1626a und Verfahren betreffend eine mögliche Kindeswohlgefährdung gemäß § 1666 BGB) gerichtet.
Unter Veranschaulichung der materiell-rechtlichen Grundlagen und der hierzu in jüngerer Zeit ergangenen obergerichtlichen und höchstrichterlichen Beschlüsse werden die typischen Fallkonstellationen untersucht und Gestaltungsmöglichkeiten in der behördlichen Praxis sowie im gerichtlichen Verfahren thematisiert. Im Fokus steht hierbei die Zulässigkeit und Ausgestaltung von Vollmachten betreffend die elterliche Sorge unter Betrachtung insbesondere der Vorzüge und Nachteile von (außer-)gerichtlichen Regelungen sowie die Besonderheiten bei der Ausgestaltung von Sorgerechtsvollmachten (einschließlich jugendhilferechtlicher Bezüge) dargestellt.
Begleitet wird die Auseinandersetzung von einer effektiven Einflussnahme der Beteiligten (Anwaltschaft, Verfahrensbeistand, Jugendamt) auf den Verfahrensausgang durch Einsatz des besonderen Konfliktregelungsintruments der Sorgerechtsvollmachten. Dabei sind die Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, Fallgestaltungen und Problemaspekte aus der eigenen beruflichen Tätigkeit miteinzubringen.